Mit dem neuen „Wissenschaftsbus Niederösterreich“ wird Wissenschaft für Schülerinnen und Schüler direkt erlebbar. Das Projekt ermöglicht es Schulklassen, bedeutende Forschungsstandorte zu besuchen und dort an interaktiven Workshops teilzunehmen – inklusive kostenloser An- und Abreise. Ziel ist es, junge Menschen frühzeitig für Forschung, Technologie und Innovation zu begeistern und ihnen praxisnahe Einblicke in die Welt der Wissenschaft zu bieten.
Im Sommersemester 2026 werden mehr als 65 Workshops angeboten, an denen über 2.000 Schülerinnen und Schüler ab der achten Schulstufe teilnehmen können. Die Programme finden unter anderem im Science Center Niederösterreich in Tulln sowie am ISTA-Campus in Klosterneuburg statt. Dort erwartet die Jugendlichen ein vielfältiges Angebot: von interaktiven KI-Challenges über biotechnologische Experimente bis hin zu spannenden Escape-Room-Formaten, bei denen wissenschaftliche Rätsel gelöst werden müssen.
Auch Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Bildung endet nicht an der Klassenzimmertür. Mit dem Wissenschaftsbus eröffnen wir unseren Schülerinnen und Schülern neue Lernräume, in denen sie experimentieren, hinterfragen und Zusammenhänge begreifen können. Das stärkt nicht nur ihre Fachkompetenz, sondern auch kritisches Denken und Problemlösungsfähigkeit.“
Ein besonderes Highlight ist der Workshop „Science in the Making“, bei dem Schülerinnen und Schüler Einblicke in aktuelle Spitzenforschung erhalten. Sie lernen, wie wissenschaftliche Erkenntnisse entstehen und welche Rolle Themen wie Künstliche Intelligenz, Klimaforschung oder Neurowissenschaften dabei spielen.
Der Wissenschaftsbus wird vom Land Niederösterreich, dem Institute of Science and Technology Austria (ISTA) sowie der Bildungsdirektion NÖ organisiert. Für Schulen bedeutet das: minimaler organisatorischer Aufwand bei maximalem Lernerlebnis. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie außerschulische Lernorte dazu beitragen können, Neugier zu wecken, kritisches Denken zu fördern und den Unterricht nachhaltig zu bereichern.

